Die Massage im weitesten Sinne ist wahrscheinlich eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit.
Sie ist eine uralte Heilkunst, die sich durch ihre sanfte und entspannende Wirkung auszeichnet und bei vielen Beschwerden angewendet wird.
Die Kunst der Berührung ist eine wirksame Anwendung, die weit über die physische Ebene hinausgehen kann.
Nicht nur Traumata, eine ungesunde Lebensweise oder Stress hinterlassen Spuren im Körper, sondern auch Emotionen, Ängste, Sorgen, Bewegungsmangel oder organische Veränderungen.
Die Massage dient der mechanischen Beeinflussung der Haut, des Bindegewebes, der Muskulatur sowie der Gelenke, je nach Griff durch Zug-, Dehnungs- oder Druckreiz.
Klassische Massage verbessert unter anderem die Durchblutung des Gewebes und regt den Lymphfluss an. Sie stimuliert das Immunsystem, das vegetative Nervensystem und die Ausschüttung schmerzlindernder körpereigener Stoffe. Die Berührungen führen so zu mehr Wohlbefinden.
Diese Reize wirken jedoch nicht nur auf die direkt behandelte Körperstelle, sondern haben entspannende Auswirkungen auf den gesamten Organismus, einschließlich der Psyche.
Aus diesem Grund ist die Massage eine sehr ausgewogene, ganzheitliche Therapie, welche Körper, Geist und Seele berühren und ausgleichen kann.
Massage eignet sich in vielen Lebensphasen, um das Wohlbefinden zu fördern und die Selbstfürsorge zu stärken.
Einmal monatliche Massagen unterstützen langfristig dabei, Verspannungen, Fehlhaltungen und Beschwerden vorzubeugen und diese direkt zu beheben.
Massagen alle zwei bis drei Wochen helfen, Stress abzubauen und leichte Verspannungen zu lösen.
Eine längere Massage-Begleitung ist empfehlenswert, um neue Sicht- und Handlungsweisen zu gewinnen und den entspannten Umgang mit der herausfordernden Situation zu erlernen.
Regelmäßige Massage, einmal pro Woche, kann die Beschwerden lindern. Tritt eine Besserung ein, kann auf einen zweiwöchigen Rhythmus umgestellt werden.